Ein Tampen seines Segelbootes ist einem 44-jährigen Skipper gestern Nachmittag auf der Ems in Höhe Knock zum Verhängnis geworden. Auf dem Weg in Richtung Nordsee verfing sich das Seil in der Antriebsschraube, wodurch das rund neun Meter lange Sportboot schließlich antriebs- und steuerungslos kurz vor einer Steinbuhne auf Grund lief.
Gegenüber Beamten der Wasserschutzpolizei Emden äußerte der 44-Jährige, dass ihm auch das Ausbringen des Notankers nicht geholfen habe. Glück im seinem Unglück: Die Besatzung des Zollbootes "Emden", das sich zufällig in der Nähe aufhielt, konnte schnell helfen. Mit ihrem zu Wasser gebrachten Tochterboot zogen Zollbeamte den Havaristen zunächst in tieferes Fahrwasser. Kurz darauf wurde er von der "Paapsand", einem Schiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes, an den Haken genommen und in den Emder Außenhafen geschleppt.
Der Skipper und seine Begleitung blieben unverletzt. Am Boot selbst entstand kein Sachschaden. Der Segler konnte nach der Inspektion im Außenhafen seine Fahrt ungehindert fortsetzen.
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