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Segeln im Wattenmeer

DGzRS: Doppelter Einsatz auf der Außenjade

 

Blick vom Tochterboot auf die beiden Havaristen, die neun Meter lange Segelyacht (l.) im Schlepp der JOHANN FIDI und den niederländischen Segelkutter im Schlepp der BERNHARD GRUBEN.

Aus eins mach zwei: Dass sich die Seenotrettungskreuzer dank ihrer Tochterboote in jeweils zwei unabhängig agierende Einsatzmittel „teilen“ können, hat sich am Sonntagmorgen, 1. Juli 2018, auf der Außenjade einmal mehr als äußerst hilfreich erwiesen.

Ein niederländischer Segelkutter hatte mit Motorschaden bei den Seenotrettern gemeldet. Er befand sich bei den berüchtigten Nordergründen, konnte aber noch segeln. Der Hooksieler Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN hielt sich an seinem Liegeplatz in Standby, um die Niederländer gegebenenfalls beim Einlaufen in die Jade zu unterstützen. Da erreichte den Beinahe-Havaristen selbst ein weiterer Notruf: Ein nahe beim ihm fahrendes neun Meter langes Segelboot meldete ebenfalls Maschinenschaden.

Weil sich die beiden Boote nicht gegenseitig helfen konnten, legte der Seenotrettungskreuzer unverzüglich ab. Das Tochterboot JOHANN FIDI nahm das Neun-Meter-Segelboot mit vier Menschen an Bord auf den Haken, die BERNHARD GRUBEN kümmerte sich um den zwölf Meter langen und 18 Tonnen verdrängenden Segelkutter mit seiner zweiköpfigen Besatzung. Im Verband erreichten Seenotrettungskreuzer, Tochterboot und die beiden Havaristen sicher Hooksiel.

http://www.seenotretter.de/

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