Wattenmeer: Ölbohrvorhaben aufgeben

Die Pläne der Deutsche Erdöl AG (DEA) weitere Bohrungen im Wattenmeer durchzuführen wurden von der DEA zurückgezogen.

Wie die Deutsche Erdöl AG (DEA) mitteilte, verzichtet sie auf die drei umstrittene Erkundungsbohrungen im Wattenmeer. Damit sind frühere Überlegungen von weiteren Erkundungsbohrungen ausserhalb von Mittelplate endgültig vom Tisch.

Nach Auffassung des Kieler Umweltministeriums waren die ursprünglich geplanten Explorationsbohrungen im Nationalpark aus Naturschutzgründen ohnehin nicht genehmigungsfähig. Trotzdem stritt man sich seit 2016 um die Bohrungen (wir berichteten).

Stattdessen lässt sich die DEA nun eine eine Verlängerung der ausgelaufenen Erlaubnis für die Suche nach Erdöl oder Erdgas im Areal „Heide-Restfläche“ bis 2020 zusichern. Damit sichere sich der Konzern bevorzugte Zugriffsrechte, sollte diese Fläche einmal wirtschaftlich genutzt werden dürfen.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen