• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Home Hafenführer Wangerooge

Wangerooge

E-Mail Drucken

53° 47' N / 07° 54' E
Seekarten: D2; D 3011; 3014; 3015 Blatt 7 und 8

Bei halber Tide gibt es genug Wasser zum ein- und auslaufen. Selbst bei NW bleiben noch 0,8m Wasser stehen - im Frühjahr, nach den Baggerungen auch mehr. Liegeplätze gibt es am Gästesteg. Am Clubsteg nur, wenn ein grünes Schild eine freie Box markiert. Im Fährhafen besteht der Grund aus weichem Schlick, im Yachhafen mitunter aus festem Sand. Bei südlichen Winden kann es im Hafen unruhig werden - erst recht, wenn der Ostdamm überspült ist. Die beiden Hafenbecken sind durch eine Spundwand getrennt (direkt am Clubsteg). Westlich der Soundwand, im Fährhafen, befinden sich Reste der alten Steinmole (Wahrschau!). Bei der Einfahr in den Yachthafen sollten sich tiefergehende Boote mittig halten.

Die Anmeldung beim Hafenmeister kann auf Kanal 17 (Wangerooge Port - zwisschen 7 und 17 Uhr) erfolgen. Alternativ kann man ihn auch telefonsich unter 04469-630 erreichen.

Hafenmeister: 04469-630
Wangerooger Yacht-Club: 04469-471
Zoll: 04469-223

Versorgung: Im Hafen mässig. Wasser gibt es an allen Stegen, Strom nur am Clubsteg. Duschen und WCs sind einfach, aber sauber. Sie finden sich in den Stelzenhäusern oben auf der Kade. Lebensmittel gibt es nur im entfernten Dorf (Inselbahn). Treibstoff gibt es auf Wangerooge nicht.

Die Ansteuerung von See

Als Landmarke auffallend und unverwechselbar der 52 m hohe Westturm, ein massiges, düsteres Bauwerk ohne Leuchtfeuer, weit am Westende von Wangerooge. Das Wangerooge Seefeuer, ein hoher, schlanker roter Turm mit zwei weißen Bändern brennt etwas nördlicher. Man sollte sich der Harle, wie jedem Seegat, mit Vorsicht nähern, und erst dann einlaufen wenn man sich seines Kurses völlig sicher ist.

Die rot-weiße Ansteuerungstonne Harle liegt knapp 2,5 sm nordwestlich des Wangerooge Seefeuers. Durch das Seegat führt eine betonnte Rinne vorbei an den Flachs Tabaksplate und Harleriff. Über der Barre die zwischen den Tonnen H2 und H3 liegt, stehen bei NW knapp 2 m Wasser. Mit 2 m Tiefgang kann man in der Zeit von einer Stunde vor, bis eine Stunde nach HW ohne weiteres darüber fahren, gute Bedingungen vorausgesetzt.

Bei Querung des Wangerooger Fahrwassers sollte man aufmerksam den starken Schiffsverkehr der Jade beobachten. Die großen Tanker sind nicht in der Lage schnelle Manöver zu fahren.

Sollte man vor der Insel eine grobe See gehabt haben, so wird das Wasser spürbar ruhiger, sobald man die Barre passiert hat. Dennoch muß man weiterhin mit großer Sorgfalt navigieren, denn von der Westhuk greifen Buhnen sehr weit ins Seegat hinein. Die größte Buhne (Buhne H) ist 1.500m lang.

Wahrschau! Aus gegebenen Anlass muss noch einmal ausdrücklich auf die Gefährlichkeit der Buhne H hingewiesen und dringend um Beachtung der Betonnung gebeten werden.

Sie sackt immer mehr ab, doch ihr Verlauf ist an der Brandung, die darauf steht, gut zu verfolgen. Vor der Buhne H liegt die gleichnamige gelb-schwarz-gelbe Tonne die man westlich passieren muß, ebenso wie die andere gelb-schwarz-gelbe Tonne MBW, die vor dem Flach Muschelbank, schon nahe beim Hafen, liegt. Entlang den roten Spieren D6 und D8, die hart vor einer trockenfallenden Sandbank liegen, läuft man in der "Doven Harle" auf den Westanleger zu. Der neuen, westlichen Buhne, auf der das rote Feuer brennt, sollte man gut 90m fernbleiben, da sich um ihren Kopf immer wieder Sand sammelt.


Kommentare

avatar Arno Meier
0
 
 
Je nach Gezeitenstrom etwas kniffelige Einfahrt in den Yachthafen. Freundlicher Hafenmeister. Leider werden die sanitären Anlagen auch von den Touristen der Fahrgastschiffe benutzt, die zur Insel Wangerooge fahren. Deswegen sind die Anlagen teilweise nicht ganz appetitlich.
Name *
E-Mail (für Bestätigungen & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
Abbrechen
Name *
E-Mail (für Bestätigungen & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
Aktualisiert ( Mittwoch, den 07. Dezember 2011 um 11:17 Uhr )  

English Danish Dutch Finnish German Swedish

(C) by wattsegler.de - Impressum