
Am linken Weserufer liegt Elstleth (Weser, Stromkilomter 32,5). Der Sportboothafen liegt im alten Flussbett der Hunte, nördlich der Stadt. Der Hafen ist tidenfrei, um hineinzukommen muss man durch eine kleine Schleuse.
Vor der Schleuse liegt ein Schwimmsteg, an dem man zum Warten auf die Schleusung festmachen kann. Wahrschau: Hier herrscht oftmals starker SchwelI. Direkt an der Schleuseneinfahrt befindet sich ein Pegel, an dem die Wassertiefe über dem Drempel (1,2m unter Seekartennull) der Schleuse abgelesen werden kann.
Eine Stunde vor bis eine Stunde nach Niedrigwasser werden nur flachgehende Boote geschleust. Ansonsten gelten folgende Schleusenzeiten:
Montags bis Donnerstags zwischen 09:00 und 21:00 Uhr alle zwei Stunden
Freitags 09:00 bis 13:00 Uhr alle zwei Stunden, danach durchgehend bis 22:00 Uhr
Sonnabends durchgehend von 07:00 bis 22:00 Uhr
Sonntags durchgehend von 07:00 bis 21:00 Uhr
Versorgung:
Die Stege des Sportboothafens liegen landschaftlich sehr schön in einem langgezogenen See an der Weser. Ein recht ansehnliches Clubhaus bietet die üblichen Einrichtungen. Wasser und Strom gibt es am Steg.
Treibstoff gibt es beim vom Bunkerboot im alten Handelshafen, den man durch das meist offenstehende Huntesperrwerk erreicht. Der Handelshafen ist leider keine echte Alternative für ein Sportboot. Er eignet sich nur als Zwischenstopp, wenn man auf der Hunte weiter nach Oldenburg fahren will.
Elsfleth war nach der Versandung von Vegesack lange der Hafen von Bremen. Im vorigen Jahrhundert wurde Elsfleth dann Oldenburg zugeschlagen. Das hinter dem Deich liegende Städtchen mit seinen engen Gassen und den geduckten Häusern wirkt anheimelnd und einladend.
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