
Rodenkirchen (Weser Stromkilometer 52) erreicht man über die nördliche Einfahrt des teilweise trockenfallenden Seitenarms Schweiburg. Diese Einfahrt liegt unmittelbar südlich des Atomkraftwerks Esensham und bedarf einiger Aufmerksamkeit: Die Kardinaltonnen weisen auf die Ein- und Auslässe des Atomkraftwerks hin. Eine stille, langgezogene Insel, die im nördlichen Teil Reiherplate und im südlichen Teil Strohauser Plate heißt, trennt die Schweiburg vom Hauptfahrwasser der Weser.
Die Schweiburg selbst ist als Nebenarm nicht betonnt, aber sehr gut mit Pricken gekennzeichnet. Man sollte sich gut mittig halten und in der Einfahrt zum Hafen etwas mehr südlich. Von Norden ragt hier ein Flach ziemlich weit in die Einfahrt. Man sucht sich einen freien Platz längsseits an dem knapp 300m langen Schwimmsteg. Hier fällt man in sehr weichem Schlick ohne Probleme trocken. Das Außensiel ist an bei den Seiten von einem dichten Wald umsäumt. Auf der einen Seite steht das kleine Clubhaus, mit Bänken und Tischen davor. Ein einfacher, ländlicher, aber gemütlicher Hafen. Wasser, WCs und Duschen sind vorhanden.
Die Schweiburg fällt im südlichen Teil hoch trocken. Will man sicher hinein- und hinauskommen, sollte von Norden her ein- und auslaufen. Wenn sich an dem AKW nicht stört, kann in der nördlichen Schweiburg auch recht gut ankern.
Weiter Infos:
www.sporthafen-rodenkirchen.de
Weitere Häfen an der Schweiburg in unmittelbarer Nähe:
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Kommentare
ich befahre die Schweiburg häufiger und lote dabei die Wassertiefe regelmäßig mit.
Unter Berücksichtigung der Wasserstandsmeldung der Lagemeldung von Wesertraffic
steht im südlichen Teil bei MTHw 1,7 m Wasser.
Werde mich im Frühjahr wieder melden wie sich der Wasserstand dann geändert hat.
Schönen Gruß
Werner Helle