Am Montagmittag eine 7 Meter lange Segeljolle auf der Ems wegen einer Windbö nahe Jemgum gekentert. An Bord befanden sich neben dem 16-jährigen Schiffsführer zwei Mädchen im Alter von 12 und 17 Jahren sowie ein Mann und eine Frau, beide 40 Jahre alt.

Während es dem 16-jährigen Jungen und dem 17-jährigen Mädchen gelang auf den Kiel des gekenterten Boots zu klettern, konnten sich die drei übrigen Crewmitglieder lediglich am Schiff festhalten. Da das Boot auf der östlichen Emsseite mit dem Mast im Schlick steckte, konnte die Besatzung das Boot aber nicht wieder aufrichten.

An einer großangelegten Rettungsaktion waren die Seenot-Leitstelle in Bremen, die Feuerwehren Leer und Bingum und die Wasserschutzpolizei Emden beteiligt. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die fünfköpfige Crew von der Besatzung des Jemgumer Arbeitsschiffs „Fietje“ unversehrt gerettet. Nur der 40-jährige Mann kam leicht verletzt ins Krankenhaus. Die kieloben treibende Jolle wurde in den Jemgumer Hafen geschleppt. Die Jolle gehört einem Mitglied des Vereins „Luv up“ Jemgum.

Darüber hinaus trieb am Mittag ein Motorboot manövrierunfähig vor der Emder Hafeneinfahrt. Es drohte mit ablaufend Wasser auf den Geisedamm getrieben zu werden. Das Zollboot „Lüneburg“ schleppte es in den Emder Außenhafen.


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