• Niederländische Behörden haben aktuell die Großschifffahrt vor einem Befahren der Wattenmeerküste gewarnt.

  • Am 11.08.2020, gegen 07:40 Uhr, lief ein unter Panamaflagge fahrendes Offshore Supply Ship nahe Borkum auf Grund.

    Durchgeführte Ermittlungen ergaben, dass der Kapitän durch einen nautischen Fehler vom geplanten Kurs abkam und außerhalb des Fahrwasser zwischen den Fahrwassertonnen F5/F7 mit seinem Fahrzeug festkam.

    Personen-, Umwelt- oder Sachschäden sind nicht eingetreten. Gegen 13:45 Uhr kam das Fahrzeug mit der einsetzenden Flut aus eigener Kraft wieder frei und fuhr zurück in den Schutzhafen von Borkum.

    Die wasserschutzpolizeilichen Ermittlungen dauern an.

  • Heute Mittag erreichte die Wasserschutzpolizeistation Emden die Meldung, dass auf der Ems ein nach Maschinenausfall manövrierunfähiges Sportboot treibt. Das 8,25 m lange Boot mit Heimathafen Berlin kam aus Delfzijl und verfügte weder über Radar noch über Funkausrüstung. Zudem war lediglich eine Person an Bord. In Höhe Ditzum konnte das Boot vom Lotsenversetzer "Knock" auf den Haken genommen und nach Emden geschleppt werden. Die Wasserschutzpolizei Emden hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich davor, ein Mobiltelefon an Bord, insbesondere im Seebereich, als Ersatz für eine Funkausrüstung anzusehen.

  • Ein unter deutscher Flagge fahrendes Segelboot kam auf der Ems zweimalig fest. Der 71-jährige Schiffsführer hatte seine Seereise in Bremerhaven gestartet und am Donnerstag das niedersächsische Wattenmeer nach Westen überquert. Nachdem er zuvor seinen Hauptanker im Watt verloren hatte, versuchte der Neueinsteiger in den Segelsport, vor Campen zu ankern. Dabei vertrieb sein Boot infolge von Wind und Wetter, und lief zunächst im Watt vor Campen auf Grund. Nach Hilfeleistung durch den niederländischen Seenotrettungsdienst und die örtliche Feuerwehr, kam der Segler am Samstagmorgen zuerst wieder in Fahrt, lief aber in den Nachmittagsstunden erneut vor Emden auf Grund. Nach erneutem Schleppeinsatz konnte das Segelboot am Samstagabend sicher den Hafen Emden erreichen. Die Wasserschutzpolizei nahm daraufhin die Unfallermittlungen auf.

  • Die Krummhörner Feuerwehr hat am Montagmittag ein Boot vor dem Sinken bewahrt. Das Boot lag festgemacht im Greetsieler Hafen. Auf Grund eines Defekts drang so viel Wasser ein, dass es drohte unterzugehen. Daraufhin ist die Freiwillige Feuerwehr Krummhörn-Nord gegen 12:30 Uhr alarmiert worden.

    Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Wasser in dem Boot bereits rund einen halben Meter hoch. Die Einsatzkräfte legten Ölsperren aus und pumpten anschließend das Wasser ab.
    Nachdem der Grund für das eintretende Wasser gefunden worden war, dichteten die Feuerwehrleute das Loch mit einem Holzkeil ab, sodass kein weiteres Wasser mehr eindringen konnte.
    Im Anschluss ist das Boot mit dem Fischkutter eines Feuerwehrkameraden in den Yachthafen geschleppt worden, wo es dann aus dem Wasser gehoben werden kann.

    Nach zweieinhalb Stunden war der Feuerwehreinsatz für die 25 Einsatzkräfte, die mit vier Fahrzeugen vor Ort waren, beendet.

  • Eine Motorboot ist am Samstag nahe Horumersiel auf Grund gelaufen.

    Per Handy hatte der Skipper der Yacht kurz vor 16 Uhr die SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) angerufen. Die Wachleiter alarmierten sofort den Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN, der zu diesem Zeitpunkt im nahe gelegenen Horumersiel gerade Besucher zum Open-Ship-Termin empfangen wollte. Tochterboot und Seenotrettungskreuzer liefen sofort wieder aus.

    Beim Erreichen des Havaristen etwa 15 Minuten später war das Boot bereits über das Heck zum Teil abgesunken. Die drei Schiffbrüchigen konnten sich noch auf dem Vorschiff festhalten. Aufgrund des Tiefgangs näherte sich nur das Tochterboot. Die zwei Männer und eine Frau wurden unverletzt von den Seenotrettern übernommen. Weitere alarmierte und im Zulauf befindliche Fahrzeuge wurden nicht mehr benötigt.

    „Die drei haben Glück gehabt, dass wir relativ gutes Wetter hatten“, sagte Vormann Dirk Hennesen. „Da wir nicht viel Seegang hatten, konnten wir sie sehr schnell von ihrem sinkenden Boot herunterholen.“ An Bord des Seenotrettungskreuzers auf dem Weg nach Hooksiel wurden die Schiffbrüchigen mit einem heißen Kaffee versorgt. Später brachten die Seenotretter sie zu ihrem Wagen, den sie in Hooksiel abgestellt hatten. Dorthin hatten die drei mit dem Motorboot eigentlich zurückkehren wollen.

    Die Yacht ist zwischenzeitlich gesunken. Fachleute werden jetzt entscheiden, wie das Schiff geborgen werden kann.

    Quelle: DGzRS

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    Ein Maschinenschaden mitten im Sturm. Diesen Albtraum erleben derezeit die Besatzung des 90 Meter lange Stückgut-Frachters "Peak Bilbao". Der unter niederländischer Flagge fahrende Frachter hatte am Sonntagmittag die Rettungskräfte alarmiert.

    Daraufhin wurde der Notschlepper "Nordic" umgehend zu dem Havaristen beordert und konnte eine Schleppverbindung herstellen, mit der der Havarist zunächst stabilisiert werden konnte. Verletzt wurde bislang zum Glück niemand.Danach wurde ein Notfallteam aus Nordholz mit einem Hubschrauber der Bundespolizei auf dem Havaristen abgesetzt. Das Havariekommando übernahm wenig später die Einsatzleitung.

    Der Frachter, der von Polen nach England durch die Deutsche Bucht unterwegs war, ist mit Gipskartonplatten beladen. Wie es zu dem Maschinenschaden kam ist zur Zeit noch unklar. Aktuell behindere der starke Ostwind die weitere Bergung. Bei besserer Witterung soll der Frachter voraussichtlich in den nächsten Hafen geschleppt werden.

  • Am 06.05.2020 kam es am späten Nachmittag nordwestlich von Juist zu einer Kollision zwischen einer segelnden finnischen Yacht und einem auf dem Heimweg befindlichen deutschen Fischkutter.

  • Am 2. Januar 2019 verlor die MSC Zoe im flachen Wasser vor Borkum bei stürmischer See 342 Container.

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