• Niederländische Behörden haben aktuell die Großschifffahrt vor einem Befahren der Wattenmeerküste gewarnt.

  • Zwei niederländische Segler hatten sehr starken Wassereinbruch gemeldet. Die  Segelyacht dagegen war nicht mehr zu retten.

  • Am Sonntagmittag stürzte eine Seglerin von ihrem Boot und fiel in die Schleusenkammer der Fischereihafenschleuse.

    Sie konnte sich zwar selbst aus dem Wasser an Bord ziehen, doch aufgrund Ihrer Verletzungen musste sie von Bord abgeborgen werden und benötigte ärztliche Hilfe.

    Mit Hilfe einer Drehleiter wurde die Frau von Deck auf die Kaje gehievt.Danach wurde sie in eine Bremerhavener Klinik eingeliefert.

    Der Bootsführer und Ehemann konnte mit Hilfe eines benachbarten Bootes das Segelboot aus der Schleuse fahren und zu einem Liegeplatz verbringen. 

  • Bei Starkwind mit sechs bis sieben Beaufort, in Böen acht, geriet gestern am Spätnachmittag etwa eine Stunde vor Hochwasser eine elf Meter lange Segelyacht auf der Elbe vor Brunsbüttel in Höhe der Tonne 57 in Schwierigkeiten. Gegen 17.30 Uhr meldete sich der Skipper telefonisch bei der Rettungsleitstelle Stade, dass er auf Grund gelaufen sei. 

  • Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) veröffentlicht regelmäßig Jahresberichte über Unfälle und schwere Vorkommnisse auf See, zusammen mit einem Bericht über ihre Tätigkeit. Hier geht es zum soeben erschienen Jahresbericht 2021.

  • Auf Nord- und Ostsee sind die Seenotretter im Jahr 2020 insgesamt 1.720 Mal im Einsatz gewesen. Die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben dabei fast 3.500 Menschen Hilfe geleistet.

  • Gleich drei Fischkutter sind auf die Hilfe der Seenotretter angewiesen gewesen. Innerhalb weniger Stunden waren Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in der Elbmündung, vor der Dithmarscher Küste und unmittelbar vor Büsum im Einsatz. Sie brachten alle drei Havaristen mit insgesamt sechs Fischern an Bord sicher in die Häfen.

    Die Besatzung des Seenotrettungskreuzers HERMANN MARWEDE der Station Deutsche Bucht/Helgoland bemerkte gegen 8.20 Uhr während einer Kontrollfahrt, wie die „Ora et labora“ (Heimathafen Urk) am Rande des Fahrwassers in der Elbmündung trieb. Bei Scharhörnriff, etwa 15 Seemeilen (rund 28 Kilometer) vor Cuxhaven, war dem unter niederländischer Flagge fahrenden Kutter offenbar etwas in den Propeller geraten.

    Mit Bordmitteln konnten sich die beiden Fischer nicht mehr selbst helfen. Bei Wind um sieben Beaufort (etwa 60 km/h), bis zu zwei Metern Seegang und starken Regenfällen war der Havarist bereits bis auf knapp 70 Meter den gefährlichen Sänden nahegekommen, als die HERMANN MARWEDE ihn auf den Haken nahm und sicherte. Die Seenotretter schleppten das 19-Meter-Schiff nach Cuxhaven. Dort übernahm das Tochterboot MATHIAS des Seenotrettungskreuzers ANNELIESE KRAMER/Station Cuxhaven den Schleppanhang. Die VERENA, das Tochterboot der HERMANN MARWEDE, fungierte als Heckschlepper, um den Havaristen bei rund sechs Knoten Strom sicher durch die Hafeneinfahrt zu bugsieren. Gegen 13.40 Uhr war der Kutter fest in Cuxhaven.

    Wenige Stunden zuvor waren die Büsumer Seenotretter zwei Fischkuttern zu Hilfe gekommen. Beim Auslaufen zur Fangreise am frühen Morgen gegen 4.50 Uhr hatte die Maschine der ebenfalls rund 19 Meter langen „Fortuna“ (Heimathafen Friedrichskoog) versagt. Den beiden Fischern an Bord gelang es noch, bei starkem Ostwind an der Ostmole des Büsumer Vorhafens notdürftig festzumachen. Der Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM brachte die „Fortuna“ sicher zurück in den Hafen.

    Im Sommerkoog-Steertloch, einem Priel vor der Dithmarscher Küste, geriet am Vormittag gegen 10.40 Uhr ein weiterer Kutter in Not. Der „Wiking“ (Heimathafen Büsum) war ebenfalls etwas in den Propeller geraten, und sie meldete sich deshalb bei den Seenotrettern. Die THEODOR STORM brachte auch diesen Kutter und seine zweiköpfige Besatzung sicher in den Büsumer Hafen.

    Quelle: DGzRS

  • Auf Nord- und Ostsee sind die Seenotretter im Jahr 2019 insgesamt 2.140 Mal im Einsatz gewesen. Die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben dabei fast 3.400 Menschen Hilfe geleistet.

  • Wie schnell ein kleines Problem auf See zu einer großen Gefahr werden kann, hat eine zweiköpfige Crew aus Oldenburg am Montagnachmittag erfahren müssen. Nach Maschinenproblemen und Wassereinbruch endete die Überführungsfahrt ihrer Motoryacht aus der Ostsee mit Ziel Bremerhaven im Schlepp der Seenotretter. 

  • Die Seenotretter der Station Deutsche Bucht/Helgoland sind am Sonntagabend, 21. November 2021, mehrere Stunden lang für den verletzten Skipper einer Segelyacht im Einsatz gewesen. Der Mann benötigte nach einem Sturz an Bord ärztliche Hilfe. 

  • Deutsche und niederländische Seenotretter haben den Untergang eines Fischkutters verhindert. 

  • Heute Mittag erreichte die Wasserschutzpolizeistation Emden die Meldung, dass auf der Ems ein nach Maschinenausfall manövrierunfähiges Sportboot treibt. Das 8,25 m lange Boot mit Heimathafen Berlin kam aus Delfzijl und verfügte weder über Radar noch über Funkausrüstung. Zudem war lediglich eine Person an Bord. In Höhe Ditzum konnte das Boot vom Lotsenversetzer "Knock" auf den Haken genommen und nach Emden geschleppt werden. Die Wasserschutzpolizei Emden hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich davor, ein Mobiltelefon an Bord, insbesondere im Seebereich, als Ersatz für eine Funkausrüstung anzusehen.

  • Der Zollkreuzer “Emden“ hat durch sein Tochterboot "Engelke up de Muer" ein manövrierunfähiges Segelboot in den Emder Außenhafen schleppen lassen.  Aufgefallen war das Segelboot durch merkwürdige Fahrmannöver querab des Rysumer Nackens.

    Bei einer Kontaktaufnahme über Funk sprach der Skipper von mittlerweile behobenen Motorproblemen. Dennoch fuhr das Boot weiterhin merkwürdige Kurse. Daraufhin setzte der Kreuzer sein Tochterboot in Marsch.

    Vor Ort bestätigte sich die Sichtung. "Das Schiff stand quer zur Strömung, änderte mehrfach den Kurs - jedoch ohne diesen halten zu können" erklärt Frank Mauritz, Pressesprecher des Hauptzollamts Oldenburg.

    Als die Zöllner das Schiff erreichten, bat der Skipper schließlich um Schlepphilfe durch das Tochterboot. Seine Segel waren nicht einsatzbereit und der Motor machte weiterhin Probleme. Das  Segelboot wurde daraufhin in den Emder Außenhafen geschleppt.

    Die Wasserschutzpolizei Emden ermittelt nun die weiteren Umstände.

  • Am Samstag, 11.05.2019, gegen 15:00 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei Emden ein auf der Ems, in Höhe Rysumer Nacken, treibendes Segelboot ohne Insassen gemeldet. Während der sofort durchgeführten Suchaktion unter der Leitung der niederländischen Seenotretter, meldete sich der Bootsführer des Segelbootes bei der Wasserschutzpolizei Emden.

    Er teilte mit, dass er in der Osterems bei einem Segelmanöver über Bord gegangen sei. Da er alleine segelte und es ihm nicht gelang wieder an Bord zu klettern, musste er mit dem auflaufenden Wasser an Land schwimmen. Nach ca. zwei Stunden konnte er in Rysum an Land kommen und wurde durch einen Anwohner nach Emden gebracht. Da er eine Rettungsweste und Segelkleidung trug hat er die lange Zeit im Wasser unverletzt überstanden.

    Das unbeschädigt treibende Segelboot wurde nach Delfzijl geschleppt. Es entstanden keine Umweltschäden.

  • Ein unter deutscher Flagge fahrendes Segelboot kam auf der Ems zweimalig fest. Der 71-jährige Schiffsführer hatte seine Seereise in Bremerhaven gestartet und am Donnerstag das niedersächsische Wattenmeer nach Westen überquert. Nachdem er zuvor seinen Hauptanker im Watt verloren hatte, versuchte der Neueinsteiger in den Segelsport, vor Campen zu ankern. Dabei vertrieb sein Boot infolge von Wind und Wetter, und lief zunächst im Watt vor Campen auf Grund. Nach Hilfeleistung durch den niederländischen Seenotrettungsdienst und die örtliche Feuerwehr, kam der Segler am Samstagmorgen zuerst wieder in Fahrt, lief aber in den Nachmittagsstunden erneut vor Emden auf Grund. Nach erneutem Schleppeinsatz konnte das Segelboot am Samstagabend sicher den Hafen Emden erreichen. Die Wasserschutzpolizei nahm daraufhin die Unfallermittlungen auf.

  • Drei Tage und zwei Nächte verbrachte ein Motorbootfahrer unfreiwillig im Watt vor Langwardergroden, nordwestlich von Fedderwardersiel. 

  • Der reibungslosen Zusammenarbeit von Seenotrettern und Luftrettern verdankt der Skipper eines Motorseglers seine Rettung im nordfriesischen Wattenmeer. Das Boot des 68-Jährigen hatte am Freitagabend, 29. Juni 2018, westlich der Hallig Südfall starken Wassereinbruch erlitten. Der Seenotrettungskreuzer EISWETTE der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) brachte den Mann sicher an Land.

    Gegen 18.50 Uhr setzte der Wassersportler über den internationalen Sprechfunkkanal 16 einen Mayday-Ruf ab (unmittelbare Lebensgefahr). Die SEENOTLEITUNG BREMEN (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) der DGzRS und die EISWETTE fingen den Notruf auf.

    Bereits fünf Minuten später war die EISWETTE auf See und nahm mit Höchstfahrt Kurs auf den Havaristen. Zu diesem Zeitpunkt stand das Wasser an Bord des rund acht Meter langen Kimmkielers bereits rund einen Meter hoch. Der Motorsegler war im Heverstrom zwischen den Tonnen 25 und 27 auf der Lorenzensplate festgekommen. „Am Backbord-Kimmkiel klaffte ein etwa 60 mal zwölf Zentimeter großes Leck“, berichtet Stefan Paulsen, Vormann der EISWETTE.

    Die SEENOTLEITUNG hatte auch einen Rettungshubschrauber von Northern Helicopters alarmiert. Er traf zuerst vor Ort ein. Der Schiffbrüchige hatte sich unterdessen auf die schon teilweise trockengefallene Lorenzensplate geflüchtet. Der Hubschrauber winschte den Mann auf (nahm ihn mit der Seilwinde auf) und setzte ihn auf der EISWETTE ab. Im Bordhospital kümmerten sich die Seenotretter um den 68-Jährigen. Sie brachten ihn nach Nordstrand. „Er war unverletzt, aber sehr aufgeregt“, sagt Vormann Paulsen.

    An Bord des Havaristen war der Wasserstand unterdessen aufgrund der eingesetzten Ebbe gesunken. Mit dem Arbeitsboot NOVIZE der EISWETTE setzten zwei Seenotretter über, um den Schaden in Augenschein zu nehmen. Eine Bergung war nicht mehr möglich.

    Die Seenotretter markierten die Position mit einem Ballonfender und informierten die Verkehrszentrale über das Schifffahrtshindernis. Die Wasserschutzpolizei Husum hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen. Zur Unglückszeit herrschten im Revier östliche Winde um drei Beaufort (bis 19 km/h Windgeschwindigkeit), gute Sicht und ruhige See.

    Quelle: DGzRS

  • Zwei schiffbrüchige junge Männer verdanken ihr Leben den Seenotrettern der Station Deutsche Bucht/Helgoland. 

  • Für zwei Männer ist der Untergang ihres Kutters im Wattenmeer vor Greetsiel heute, Dienstag, 2. August 2016, glücklich ausgegangen. Die beiden Hobbyfischer hatten am Morgen starken Wassereinbruch an Bord ihres etwa 8,5 Meter langen Bootes bemerkt und die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) alarmiert. 

    Gegen 8.45 Uhr erreichte der „Mayday“-Ruf (unmittelbare Lebensgefahr) über den internationalen Sprechfunk-Notrufkanal 16 die SEENOTLEITUNG BREMEN. Der kleine Kutter befand sich zu dieser Zeit gut zwei Seemeilen (etwa vier Kilometer) westlich der Schleuse Leysiel.

    Die DGzRS alarmierte umgehend das Seenotrettungsboot WOLTERA/Station Juist und den Seenotrettungskreuzer ALFRIED KRUPP/Station Borkum. Außerdem bat sie das in Eemshaven stationierte Seenotrettungsboot „Jan en Titia Visser“ ihrer niederländischen Schwestergesellschaft KNRM sowie einen Such- und Rettungshubschrauber der Deutschen Marine um Unterstützung.

    Über Funk sprachen die Seenotretter schließlich das Vermessungsschiff „Norderney“ des Wasser- und Schifffahrtsamtes Emden an. Es befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Schleuse Leysiel. Seine Besatzung setzte vor der Schleuse die kleine Peiljolle „Juist“ aus.

    Unterdessen sank der Havarist bei einsetzendem Hochwasser. Bei etwa 1,5 Metern Wassertiefe ragten die Aufbauten zunächst noch aus dem Wasser. Die zwei Männer an Bord bestiegen dennoch ein mitgeführtes Schlauchboot.

    Die Marineflieger trafen als Erste am Unglücksort ein, mussten jedoch nicht mehr eingreifen, da kurz darauf nahezu zeitgleich die „Juist“ und das Seenotrettungsboot WOLTERA bei den Schiffbrüchigen waren. Die Peiljolle nahm die beiden Männer unversehrt an Bord und übergab sie an das Mutterschiff „Norderney“, das sie nach Greetsiel brachte. Der Tonnenleger „Lütjeoog“ sicherte die Untergangsstelle.

    Zur Unglückszeit herrschten im Revier südliche Winde um zwei Beaufort.

  • Eine Motorboot ist am Samstag nahe Horumersiel auf Grund gelaufen.

    Per Handy hatte der Skipper der Yacht kurz vor 16 Uhr die SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) angerufen. Die Wachleiter alarmierten sofort den Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN, der zu diesem Zeitpunkt im nahe gelegenen Horumersiel gerade Besucher zum Open-Ship-Termin empfangen wollte. Tochterboot und Seenotrettungskreuzer liefen sofort wieder aus.

    Beim Erreichen des Havaristen etwa 15 Minuten später war das Boot bereits über das Heck zum Teil abgesunken. Die drei Schiffbrüchigen konnten sich noch auf dem Vorschiff festhalten. Aufgrund des Tiefgangs näherte sich nur das Tochterboot. Die zwei Männer und eine Frau wurden unverletzt von den Seenotrettern übernommen. Weitere alarmierte und im Zulauf befindliche Fahrzeuge wurden nicht mehr benötigt.

    „Die drei haben Glück gehabt, dass wir relativ gutes Wetter hatten“, sagte Vormann Dirk Hennesen. „Da wir nicht viel Seegang hatten, konnten wir sie sehr schnell von ihrem sinkenden Boot herunterholen.“ An Bord des Seenotrettungskreuzers auf dem Weg nach Hooksiel wurden die Schiffbrüchigen mit einem heißen Kaffee versorgt. Später brachten die Seenotretter sie zu ihrem Wagen, den sie in Hooksiel abgestellt hatten. Dorthin hatten die drei mit dem Motorboot eigentlich zurückkehren wollen.

    Die Yacht ist zwischenzeitlich gesunken. Fachleute werden jetzt entscheiden, wie das Schiff geborgen werden kann.

    Quelle: DGzRS

  • Seenotretter retten drei Menschen – Wiederbelebung einer Frau erfolglos

  • Mit dem Leben davongekommen ist ein Einhandsegler, der in der Nacht zu Mittwoch am unbewohnten Westende der Insel Juist gestrandet ist. Der Mann konnte sich durch die Brandung an Land retten. Die Yacht musste aufgegeben werden. 

  • Am letzten Samstag mussten die Juister Seenotretter ein Motorboot aus Leybucht vom Leitdamm der Juister Hafenzufahrt freischleppen. Das Motorboot hatte sich den Kiel aufgerissen und Wassereinbruch. 

  • Am 06.05.2020 kam es am späten Nachmittag nordwestlich von Juist zu einer Kollision zwischen einer segelnden finnischen Yacht und einem auf dem Heimweg befindlichen deutschen Fischkutter.

  • Am Pfingstwochenende geriet ein Segler aus Österreich in der Brandungszone vor der Insel Juist in eine lebensgefährliche Situation.

  • Die freiwilligen Seenotretter der Station Langeoog haben gestern Abend, Freitag, den 2. September 2016, zwei norwegische Segler, gerettet. Ihre Segelyacht „Majan“ hatte am frühen Abend vor den Ostfriesischen Inseln Grundberührung gehabt und war auf den Sandbänken, die den Inseln vorgelagert sind, fest gekommen. 

    Die Segler hatten geplant, über das Fahrwasser Accumer Ee, das zwischen den Inseln Baltrum und Langeoog verläuft, den Hafen von Langeoog anzulaufen. Die besondere Gefährdung beim Festkommen in den Seegatten besteht darin, dass ein Schiff im Seegang immer wieder auf den harten Sanduntergrund aufgesetzt wird und sehr schnell schweren Schaden nehmen kann. In den Seegatten herrscht starke Strömung.

    Nach der Alarmierung der SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) über den UKW-Not- und Anrufkanal 16 hatten die Wachleiter zunächst ein Schiff der Bundespolizei um Unterstützung gebeten, das sich in der Nähe des Havaristen befand. Bei dem Versuch, die Segelyacht mit dem Arbeitsboot freizuschleppen, erlitt dieses jedoch einen Motorschaden und der Versuch musste aufgegeben werden.

    Gleichzeitig war die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes CASPER OTTEN auf Langeoog alarmiert worden. Als diese vor Ort eintrafen, schleppten sie zunächst das offene Arbeitsboot der Bundespolizei zu ihrem Mutterschiff zurück, da bei etwa einem Meter Seegang dessen Besatzung einer größeren Gefährdung ausgesetzt war.

    Anschließend gelang es, eine Leinenverbindung mit der Segelyacht herzustellen, die jedoch brach. Erneut musste eine Schlepptrosse übergeben werden, und die Yacht konnte schließlich freigeschleppt werden. Dabei ging das Dinghy der Segelyacht verloren. Erschwert wurde das Manöver durch die einbrechende Dunkelheit sowie eine sehr stark gestörte Funkverbindung.

    Gegen 21.50 Uhr erreichten die Seenotretter schließlich mit den erschöpften Seglern, einem jungen norwegischen Ehepaar, den sicheren Hafen.

    In den frühen Morgenstunden heute wurde das Dinghy der Geretteten am Strand der Insel angetrieben. Ein Transport des Dinghys auf der autofreien Insel wäre für die jungen Norweger nicht einfach zu organisieren gewesen. Aber auch da schafften die Seenotretter Abhilfe: In Zusammenarbeit mit dem Strandmeister holte einer der freiwilligen Seenotretter das Dinghy ab und brachte es mit seinem Elektroplattformwagen (E-Karre) an den Hafen, wo die Besitzer es glücklich wieder in Empfang nahmen.

  • Die freiwilligen Seenotretter der Station Langeoog der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben heute, Donnerstag, den 28. Juni 2018, in den frühen Morgenstunden zwei Segler aus Seenot gerettet. Die etwa neun Meter lange Segelyacht hatte im Seegatt von Langeoog durch Grundberührung schweren Wassereinbruch erlitten.

    Kurz vor fünf Uhr hatte der Skipper die SEENOTLEITUNG BREMEN alarmiert. Mit einer Segelyacht waren er und ein Mitsegler am frühen Morgen von Langeoog Richtung Cuxhaven ausgelaufen. Im Seegatt Accumer Ee war das Boot kurz vor Niedrigwasser so schwer auf Grund aufgesetzt, dass ein Riss im Rumpf entstand. Das eindringende Seewasser setzte innerhalb kürzester Zeit Motor und Bordelektronik außer Kraft.
    Bereits zehn Minuten nach der Alarmierung liefen drei Seenotretter mit dem Seenotrettungsboot SECRETARIUSaus. Auf der autofreien Insel Langeoog müssen sie zwischen Ort und Hafen drei Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen. Gleichzeitig hatte die SEENOTLEITUNG auch den Seenotrettungskreuzer EUGEN von Norderney alarmiert. Ebenfalls wurde der Hochsee-Bergungsschlepper „Nordic“ in den Einsatz aufgenommen.
    Beim Eintreffen der SECRETARIUS an der Segelyacht meldete der Skipper bereits über einen halben Meter Wasser im Schiff. Die beiden Segler hatten sich schon darauf vorbereitet, in die Rettungsinsel zu gehen. Die Seenotretter näherten sich unter größter Vorsicht dem Havaristen, da dieser sich in einem extremen Flachwasserbereich befand. Ein Seenotretter stieg mit einer leistungsfähigen Lenzpumpe über. Erst als sich herausstellte, dass der Havarist so schwimmfähig gehalten werden konnte, nahm das Seenotrettungsboot die Yacht längsseits.
    Die „Nordic“, die ihr Arbeitsboot zu Wasser gelassen hatte, konnte aus dem Einsatz entlassen werden. Der Seenotrettungskreuzer EUGEN begleitete den Schleppverband zur Sicherung durchs Seegatt. Die Seenotretter brachten die Segelyacht in den Festlandshafen Bensersiel, wo der Havarist per Kran sofort aus dem Wasser geholt wurde.
    Zum Unglückszeitpunkt herrschte nur schwacher Wind. Die beiden Segler kamen mit dem Schrecken davon. Kurz vor neun Uhr morgens meldeten sich die freiwilligen Seenotretter wieder einsatzklar auf ihrer Station Langeoog.

    Die Seegatten zwischen den Ostfriesischen Inseln gelten auch unter erfahrenen Seglern als extrem anspruchsvoll. Lage und Tiefe der Fahrwasser unterliegen wegen der Strömung und dem Einfluss der Tide starken Veränderungen. Eine exakte Navigation ist erforderlich, auch weil das Fahrwasser an gefährlichen Sandbänken vorbeiführt. Eine Strandung in diesen Bereichen ist extrem bedrohlich für Schiff und Besatzung.
    Auch die markierten Fahrwasser sind nicht grundsätzlich bei jedem Wasserstand befahrbar. In den Seekarten sind diese Bereiche als „stark veränderlich“ gekennzeichnet. Wassersportler sollten vor dem Anlaufen der Seegatten unbedingt aktuelle Informationen zur Lage einholen.

    Quelle: DGzRS

  • Nur durch das beherzte Eingreifen eines Fischers und eines Lotsen ist in der Nacht eine Kollision des 400 Meter langen Containerschiffes „Magleby Maersk“ mit einer kleinen Segelyacht in der Außenweser verhindert worden. 

  • Ein mit zwei Menschen besetzter Trimaran war bei Mellumplate in Höhe der Tonne 19 festgekommen. 

  • Südlich Minsener Oog verhinderten die Seenotretter das Kentern eines Jollenkreuzers, in den viel Wasser eingedrungen war. 

  • Im Dovetief vor Norderney ist am Nachmittag des 5. Juli ein Segelboot geführt von einem Ehepaar auf Grund gelaufen und letztlich am Nordstrand gestrandet. 

  • Die Seenotretter der Station Hooksiel haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zwei Menschen aus Lebensgefahr gerettet. Die Segler waren mit ihrem Boot im Seegebiet Nordergründe gestrandet. 

  • Ein Segelboot ist am Freitag im Norderneyer Seegatt durch Maschinenschaden und Grundberührung in Seenot geraten und daraufhin auf einer Sandbank in der Brandung festgekommen. 

  • Dramatische Situation auf der Nordsee westlich von Norderney: Vermutlich über ein Leck am Stevenrohr ist am Samstagnachmittag, 26. Mai 2018, plötzlich in eine Segelyacht sehr viel Wasser eingedrungen. Mit Bordmitteln konnte die zweiköpfige Besatzung den Wassereinbruch nicht stoppen. Dies gelang erst den Seenotrettern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) von Norderney. Außerdem war die Besatzung des Seenotrettungskreuzers HANS HACKMACK/Station Grömitz in der Ostsee vor Neustadt in Holstein für einen verletzten Jetski-Fahrer im Einsatz.

    Die Seenotretter der Station Norderney hatten bereits über den internationalen Not- und Anrufkanal 16 von der Notlage der Segelyacht erfahren, als die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS sie gegen 15.45 Uhr alarmierte: Westlich von Norderney war es auf einer Segelyacht zu einem starken Wassereinbruch gekommen – das Schiff mit zwei Männern an Bord drohte zu sinken.

    Als erfahrene Seeleute war den Seenotrettern sofort die große Gefahr bewusst, in der sich die zwei Segler befanden. Umgehend starteten sie die vorgewärmte Maschine der EUGEN und liefen mit Höchstgeschwindigkeit von 22 Knoten (rund 41 km/h) zur zehn Meter langen „Ao Tea“.

    Unterdessen war bereits ein Gaffelsegler beim Havaristen angekommen und schleppte ihn in Richtung der ostfriesischen Insel. Ebenso bot der Hochsee-Bergungsschlepper „Nordic“ seine Hilfe an, der sich unweit der Unglücksstelle befand. Seine Unterstützung war jedoch nicht mehr notwendig, da die Seenotretter bereits vor Ort eingetroffen waren: „Die Segler waren sehr erleichtert, als wir bei ihnen längsseits gingen und unsere leistungsstarke Lenzpumpe übergaben“, erzählt Vormann Gerd Schwips. Mit ihnen gelang es schließlich, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen – langsam sank der Wasserstand im Inneren der Segelyacht.

    Bei leicht kabbeliger See und östlichen Winden der Stärke 4 bis 5 (bis zu 38 km/h) schleppten die Seenotretter die „Ao Tea“ mit den beiden Seglern an Bord mit geringer Geschwindigkeit sicher in den Hafen von Norderney. Während der gesamten Schleppreise von der Ansteuerungstonne des Seegatts „Dovetief“ bis an die Pier musste die Lenzpumpe ununterbrochen laufen: „Ohne Pumpenhilfe wäre das Boot sicherlich verloren gewesen“, berichtet Gerd Schwips.

    Als die Seenotretter gerade gegen 17.30 Uhr beim Klarschiffmachen waren, alarmierte die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS sie erneut: Eine Motoryacht mit zwei Personen an Bord war westlich von Norderney auf einer Sandbank festgekommen. Glücklicherweise verlief dieser Einsatz nicht so dramatisch wie der erste – die Besatzung des Seenotrettungskreuzers EUGEN zog die „Vasa“ in tieferes Wasser und anschließend konnte die Motoryacht die Fahrt alleine fortsetzen.

    Quelle: DGzRS

  • Vier Segler verdanken den Seenotrettern der Station Norderney wahrscheinlich ihr Leben: Vor Norderney waren sie mit ihrer Gaffelketsch zunächst festgekommen. Wenig später lief ihr Zweimaster bis zur Wasserlinie voll. 

  • Die DGzRS musste wegen Eisgangs und daraus resultierender Notsituationen zweimal raus.

  • Die Besatzung des Fischereischutzbootes „Seefalke“ hat gemeinsam mit den Seenotrettern der Stationen Horumersiel und Helgoland einen Trimaran-Segler in Sicherheit gebracht. 

  • Die Seenotretter aus List auf Sylt haben am Samstag im Wattgebiet die zweiköpfige Besatzung eines Motorbootes mit Wassereinbruch aus einer misslichen Situation befreit.

  • Die Seenotretter der Station Hooksiel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind in der Nacht zum Montag, den 11. Juni 2018, einem Fischkutter zu Hilfe gekommen. Der Kutter war durch ein Netz im Propeller manövrierunfähig geworden und am Strand von Wangerooge aufgelaufen. Erst mit dem auflaufenden Wasser konnte das Schiff am Morgen aus seiner misslichen Lage befreit werden.

    Der Kutter war durch ein Netz im Propeller manövrierunfähig geworden und am Strand von Wangerooge aufgelaufen. Erst mit dem auflaufenden Wasser konnte das Schiff am Morgen aus seiner misslichen Lage befreit werden.
    Gegen halb zwei Uhr nachts hatte der Kapitän der „Poseidon“ die Seenotretter alarmiert. Der 15 Meter lange manövrierunfähige Fischkutter (Heimathafen Harlesiel)  wurde durch den kräftigen Nordwind immer weiter auf die Insel getrieben. Schließlich strandete das Schiff am Strand von Wangerooge.
    Der Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN (Station Hooksiel) war sofort ausgelaufen, konnte aber beim Eintreffen den Kutter nicht mehr freischleppen.
    Der Seenotrettungskreuzer blieb über Nacht auf Standby.
    Bei ablaufendem Wasser lag der Kutter auf dem Trockenen. Kapitän und Decksmann gelang es, den Propeller vom Netz zu befreien. Die Freiwillige Feuerwehr Wangerooge pumpte etwa ein Drittel des Kraftstoffes ab, um ein schnelleres Aufschwimmen bei auflaufendem Wasser zu ermöglichen.
    Am frühen Morgen gelang des den Seenotrettern, den Kutter mit dem Tochterboot JOHANN FIDI des Seenotrettungskreuzers freizuschleppen. Sie brachten den Fischkutter mit seiner Besatzung nach Harlesiel. Verletzt wurde niemand.

    Quelle: DGzRS

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