• Der Yachtclub Wangerland e.V. (YCW), jahrzehntelanges Mitglied im Landessportbund Niedersachsen (LSB), tritt aus dem LSB aus. Der YCW reagiert damit auf die Weigerung des LSB, den YCW in existentiellen sportlichen Belangen zu unterstützen und ihn überhaupt nur anzuhören.

  • Seit 15 Jahren wird die Emsvertiefung geplant. Immer wieder kam etwas dazwischen. mal waren es Formfehler, dann der Umweltschutz. Nun soll es nach Willen der SPD „bei optimalem Verlauf” 2019 soweit sein. Die Außenems soll dann durchgehend auf 9,50 Meter vertieft werden. Die Wirtschaftsvertreter jubbeln, bemängeln jedoch die zeitliche Verzögerung.

    Durch die Vertiefung wird sich die Strömungsgeschwindigkeit der Ems erneut verändern. Wie sich dieser Eingriff auf die Schlickproblematik in den Häfen und auf die Flußökologie auswirken wird ist derzeit noch völlig unklar.

  • Die Zahl der Kegelrobben im Wattenmeer ist im vergangenen Jahrzehnt stetig gewachsen. Allein 2017 erhöhte sich der Bestand um 13 Prozent auf insgesamt 6144 erwachsene Tiere. Die Zahl der Jungtiere stieg zugleich um acht Prozent auf 1377. Dies teilte  das „Gemeinsame Wattenmeersekretariat“ (CWSS) jetzt mit.

    Die Organisation koordiniert die Kegelrobbenzählungen in den dänischen, deutschen und niederländischen Gebieten des Wattenmeers einschließlich der Insel Helgoland. Zweimal jährlich werden Zählungen durchgeführt, um sowohl ausgewachsene Robben als auch Jungtiere zu erfassen. Die Zählungen starteten 2008.

    Kegelrobben sind die größten Raubtiere an der Wattenmeerküste. Neben dem Seehund ist die Kegelrobbe die zweite im Wattenmeer vorkommende Robbenart.

  • Während wir uns über Fahrwasser streiten und darüber, ob ein See-WC ökologisch vertretbar ist,…

  • In einem vierjährigen Forschungsprojekt sollen die Auswirkungen der Granatfischerei aus den Meeresboden und die Wattflächen untersucht werden. Hierzu sollen Forschungsfahrten und Probeentnahmen im Wattenmeer durchgeführt werden. Man will auf diese Art herausfinden, welche Folgen die Granatfischerei im schleswig-holsteinischen, niedersächsischen und hamburgischen Wattenmeer für den Meeresboden und seine Bewohner haben.

    Die Granatfischer nutzen Baumkurren, die durch Rollen und Kufen ständigen Kontakt zum Meeresboden haben. Für die Durchführung des Projekts sind das Thünen-Institut für Seefischerei in Bremerhaven, das Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft der Universität Hamburg und eine Forschungseinrichtung der Technischen Universität Dänemarks zuständig. Die Ergebnisse sollen mit Daten des dänischen Wattenmeeres verglichen werden. Dort ist die die Granatfischerei seit mehreren Jahrzehnten verboten.

    Die Kosten des Projektes von rund 1,4 Millionen Euro werden zu 75 Prozent mit Mitteln des Europäischen Meeres- und Fischereifonds bezahlt. Den Rest übernehmen Schleswig-Holstein und Niedersachsen zu gleichen Teilen. Mit ersten Ergebnisse ist im Herbst 2022 zu rechnen.

  • Am 2. Januar 2019 verlor die MSC Zoe im flachen Wasser vor Borkum bei stürmischer See 342 Container.

  • Nun ist ein vierter Grindwal innerhalb von gut zwei Wochen vor der Küste verendet. Der Kadaver wurde am Strand angespült.

    Sobald Witterung und Tide es zulassen soll der etwa zwei Tonnen schwere Bulle mit einem Frontlader abtransportiert werden.

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