• Seegraswiesen sind ein Schlüssellebensraum in Meeresgebieten weltweit. Sie bilden auf dem Meeresboden ein eigenes Habitat, das einen Schutz- und Nahrungsraum für Jungfische und Kleinlebewesen bietet, das Sediment stabilisiert sowie CO2 bindet.

  • Die Zahl der Kegelrobben im Wattenmeer ist im vergangenen Jahrzehnt stetig gewachsen. Allein 2017 erhöhte sich der Bestand um 13 Prozent auf insgesamt 6144 erwachsene Tiere. Die Zahl der Jungtiere stieg zugleich um acht Prozent auf 1377. Dies teilte  das „Gemeinsame Wattenmeersekretariat“ (CWSS) jetzt mit.

    Die Organisation koordiniert die Kegelrobbenzählungen in den dänischen, deutschen und niederländischen Gebieten des Wattenmeers einschließlich der Insel Helgoland. Zweimal jährlich werden Zählungen durchgeführt, um sowohl ausgewachsene Robben als auch Jungtiere zu erfassen. Die Zählungen starteten 2008.

    Kegelrobben sind die größten Raubtiere an der Wattenmeerküste. Neben dem Seehund ist die Kegelrobbe die zweite im Wattenmeer vorkommende Robbenart.

    • Die Schlauchalge Vaucheria velutina ist die „Alge des Jahres 2021“.

    • Während wir uns über Fahrwasser streiten und darüber, ob ein See-WC ökologisch vertretbar ist,…

    • In einem vierjährigen Forschungsprojekt sollen die Auswirkungen der Granatfischerei aus den Meeresboden und die Wattflächen untersucht werden. Hierzu sollen Forschungsfahrten und Probeentnahmen im Wattenmeer durchgeführt werden. Man will auf diese Art herausfinden, welche Folgen die Granatfischerei im schleswig-holsteinischen, niedersächsischen und hamburgischen Wattenmeer für den Meeresboden und seine Bewohner haben.

      Die Granatfischer nutzen Baumkurren, die durch Rollen und Kufen ständigen Kontakt zum Meeresboden haben. Für die Durchführung des Projekts sind das Thünen-Institut für Seefischerei in Bremerhaven, das Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft der Universität Hamburg und eine Forschungseinrichtung der Technischen Universität Dänemarks zuständig. Die Ergebnisse sollen mit Daten des dänischen Wattenmeeres verglichen werden. Dort ist die die Granatfischerei seit mehreren Jahrzehnten verboten.

      Die Kosten des Projektes von rund 1,4 Millionen Euro werden zu 75 Prozent mit Mitteln des Europäischen Meeres- und Fischereifonds bezahlt. Den Rest übernehmen Schleswig-Holstein und Niedersachsen zu gleichen Teilen. Mit ersten Ergebnisse ist im Herbst 2022 zu rechnen.

    • Seit Jahren nimmt die Population der Kegelrobben kontinuierlich zu.

    • Am 2. Januar 2019 verlor die MSC Zoe im flachen Wasser vor Borkum bei stürmischer See 342 Container.

    • Die diesjährige Seehundzählung in Niedersachsen hat erneut ein Rekordergebnis ergeben.

    • Bei mehreren tot aufgefundenen Seehunden im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer wurde das Geflügelpest-Virus nachgewiesen.

    •  Bei den alljährlichen Zählungen gab es auch dieses Jahr wieder einen neuen Rekord.

    • Den Seehunden im Wattenmeer - einem Indikator für den ausreichenden Naturschutz - geht es prächtig. Ihr Bestand ist mittlerweile so hoch, wie zu Kaisers Zeiten.

    • 2019 war ein weiteres Rekordjahr für Seehundwelpen im dänisch-niederländisch-deutschen Wattenmeer. Die Anzahl der Neugeborenen war die höchste, der jemals registriert wurde.

    • Nun ist ein vierter Grindwal innerhalb von gut zwei Wochen vor der Küste verendet. Der Kadaver wurde am Strand angespült.

      Sobald Witterung und Tide es zulassen soll der etwa zwei Tonnen schwere Bulle mit einem Frontlader abtransportiert werden.

    • Im Rahmen eines Forschungsprojekts untersucht die Universität Oldenburg das Driftverhalten im Wattenmeer.

      Hierzu setzten Studenten im Rahmen des Projektes „Makroplastik in der südlichen Nordsee – Quellen, Senken und Vermeidungsstrategien“ speziell gekennzeichnete Holzplättchen aus Fichtenholz an der Küste, in Flüssen und auf den Hauptschifffahrtsrouten der Nordsee aus.

      Diese Holzplättchen sollen das Driftverhalten von treibenden Plastikteilen simulieren. Aus den gewonnenen Erkenntnissen sollen dann Rückschlüsse auf die Auswirkungen von Mülleinleitungen möglich werden.

      Wer einen dieser „Drifter“ findet ist aufgerufen, diesen bei der Uni Oldenburg zu melden.

      Meldestelle: www.macroplastics.de

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